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Italien greift Schweizer Banken an

Erneut kommen die Italiener in den Genuss einer Steueramnestie. Diesmal zielt sie noch direkter auf Gelder in der Schweiz. Im Unterschied zu früheren Amnestien könnte sie den hiesigen Banken deshalb wehtun.

Steuerflucht: Ein mit Kameras ausgestatteter Kleinbus der italienischen Finanzpolizei (Guardia di Finanza) filmt beim Zoll Brogeda in Chiasso in die Schweiz einreisende Passanten, um eventuelle italienische Steuerflüchtlinge zu entdecken. (9. November 2009)
Steuerflucht: Ein mit Kameras ausgestatteter Kleinbus der italienischen Finanzpolizei (Guardia di Finanza) filmt beim Zoll Brogeda in Chiasso in die Schweiz einreisende Passanten, um eventuelle italienische Steuerflüchtlinge zu entdecken. (9. November 2009)
Keystone

«Angriff auf die Schweizer Banken» so tönte es jeweils, als der frühere italienische Finanzminister Giulio Tremonti seine Steueramnestien durchgeführt hatte. Doch unter dem Strich hat der hiesige Finanzplatz die drei Scudi fiscali von 2001, 2003 und 2009 glimpflich überstanden. Die Nachsteuersätze waren gering, die Hinterzieher blieben anonym, und die offengelegten Vermögen kehrten bald auf Schweizer Konten zurück und wurden häufig wieder zu Schwarzgeld.

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