Jungunternehmerpreis für Billett-App Fairtiq

Drei Jungunternehmen sind in Interlaken mit dem Swiss ­Economic Award 2018 ausgezeichnet worden. Darunter die Billett-App Fairtiq aus Bern.

<b>App starten, losfahren und am Schluss auschecken:</b> Fairtiq vereinfacht den Billettkauf im ÖV.

App starten, losfahren und am Schluss auschecken: Fairtiq vereinfacht den Billettkauf im ÖV.

(Bild: Keystone)

Julian Witschi

Eine Billett-App, ein Wundmedikament und Nanofiber-Lichttechnologie: mit diesen Innovationen haben drei Jungfirmen die Jury des Swiss Economic Award überzeugt. Fairtiq aus Bern, Topadur Pharma aus Schlieren ZH und Less aus Renens VD haben am Freitag am Swiss Economic Forum den bedeutendsten Schweizer Jungunternehmerpreis erhalten.

Mit der Fairtiq-App muss man sich nicht mehr um den Tarifdschungel im öffentlichen Verkehr kümmern. App starten, losfahren und am Schluss auschecken: Fairtiq berechnet den günstigsten Tarif.

Firmenchef Gian-Mattia Schucan bedankte sich bei der Preisvergabe für den Vertrauensvorschuss der ÖV-Unternehmen. Inzwischen kann Fairtiq in der Schweiz im gesamten ÖV genutzt werden. Aufgegleist ist die Expansion nach Deutschland, Österreich und Holland.

Das Medikament von Topadur Pharma könnte laut Jury die Heilung chronischer Wunden bei Diabetikern revolutionieren. Der Wirkstoff fördere die Durchblutung massiv. Nach weiteren Studien soll das Medikament 2022 auf den Markt kommen, sagte Topadur-Chef Reto Naef.

Das Start-up Less schliesslich Beleuchtungsprodukte mit nanoaktiven Glasfasern. Bereits haben sich Uhrenhersteller und Autobauer für die LED-Alternative entschieden. Der Swiss Economic Award ist mit total 75 000 Franken ­dotiert. Er wurde am Freitag zum zwanzigsten Mal vergeben.

Berner Zeitung

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