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Langweilig, aber erfolgreich

James Schiro ist tot. Der ehemalige Chef der Zurich hat die Versicherung nach einem forschen Expansionskurs vor dem Kollaps gerettet.

Erfolgreicher Defensivstratege: James Schiro, Chef der Zurich von 2002 bis 2009.
Erfolgreicher Defensivstratege: James Schiro, Chef der Zurich von 2002 bis 2009.
Keystone
Von seinem Vorgänger Rolf Hüppi (rechts) übernahm Schiro ein Unternehmen in desolatem Zustand: Generalversammlung im Mai 2002.
Von seinem Vorgänger Rolf Hüppi (rechts) übernahm Schiro ein Unternehmen in desolatem Zustand: Generalversammlung im Mai 2002.
Keystone
Binnen drei Jahren konnte Schiro das Steuer herumreissen: Der Manager im Blick der Kamera an der Generalversammlung 2003.
Binnen drei Jahren konnte Schiro das Steuer herumreissen: Der Manager im Blick der Kamera an der Generalversammlung 2003.
Keystone
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Als der US-Amerikaner James Schiro im Mai 2002 an die Spitze der Zurich-Versicherungsgruppe rückte, wurde er von vielen als graue Maus belächelt. Ausgerechnet ein gelernter Buchhalter sollte den bunten Vogel Rolf Hüppi ersetzen. Kein Verlegenheitsentscheid des damaligen Verwaltungsrates. Die Zurich-Gruppe stand damals am Rand des Abgrunds. Der Exzentriker Hüppi hatte den Konzern mit seinem allzu forschen Ausbautempo an die Wand gefahren.

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