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Lindt-Schokolade kommt schlecht weg

Die Zuschauer von «Kassensturz» haben die Schokoladenprodukte von Lindt & Sprüngli zum «Etikettenschwindel des Jahres» gewählt.

Diskrepanz zwischen Werbung und Herkunftsangaben auf der Verpackung: Lindt & Sprüngli.
Diskrepanz zwischen Werbung und Herkunftsangaben auf der Verpackung: Lindt & Sprüngli.
Keystone

Die Zuschauer von «Kassensturz» wählten in einer Online-Abstimmung mit 18,5 Prozent die Schokolade von Lindt & Sprüngli zum «Etikettenschwindel des Jahres». Zur Auswahl standen 27 Produkte, welche die Konsumentensendung im vergangenen Jahr vorgestellt hatte und in denen nicht immer drinsteckt, was die Verpackung verspricht.

Produktion in Deutschland und Italien

Lindt & Sprüngli wird nicht für die Schokoladequalität kritisiert, sondern für die Angaben zur Herkunft: Bei genauer Betrachtung der Verpackung werde ersichtlich, dass sich die Produktionsstandorte auch im Ausland befinden, zum Beispiel in Deutschland und Italien, so die «Kassensturz»-Redaktion. Dies, obwohl auf den Verpackungen und in der Werbung stets die Botschaft «Maître Chocolatier Suisse depuis 1845» vermittelt werde.

Ausserdem prange auf den Verpackungen der Hinweis «Garantie de Qualité: Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli AG Kilchberg/Suisse». «Die Konsumenten nehmen dadurch an, dass die Produkte in der Schweiz hergestellt wurden», so die «Kassensturz»-Tester.

Auf den weiteren Plätzen der Online-Abstimmung folgen unter anderem Oliven schwarz «Crespo» von Coop (14,8 Prozent), Ferrero Kinder-Riegel (11,9 Prozent) oder das Migros-Joghurt «Aus der Region» (11 Prozent).

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