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Mehr Arbeitslose wegen Lehrabgänger

Die Zahl der Arbeitslosen hat in der Schweiz im August um 1876 auf 94'039 zugenommen. Noch sind aber kaum Spuren des Konjunkturabschwungs zu erkennen.

Die Arbeitslosenquote stieg von 2,3 auf 2,4 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilt. Die Zunahme war wegen der Schul-, Studien- und Lehrabgänger erwartet worden. Der Effekt der ins Berufsleben übertretenden Jugendlichen kommt bei der Aufschlüsselung der Zahlen nach Alter zum Ausdruck. Bei den 15- bis 24-Jährigen stieg die Arbeitslosenquote von 2,7 auf 3,0 Prozent; 16'765 Jugendliche waren ohne Job.

Seco: Markt «erstaunlich robust»

Angesichts der konjunkturellen Turbulenzen der letzten Monate zeigt sich der Arbeitsmarkt «erstaunlich robust», wie Seco-Sprecherin Rita Baldegger auf Anfrage sagte. Das Beschäftigungswachstum sei immer noch gut, auch wenn es im zweiten Halbjahr etwas gedämpft werde.

Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen verdeutlicht die nach wie vor gute Lage auf dem Arbeitsmarkt: Verglichen mit August 2007 ging die Arbeitslosigkeit um 6718 Personen oder 6,7 Prozent zurück.

Weniger offene Stellen

Im August 2008 verringerte sich die Zahl der gemeldeten offenen Stellen um 786 auf 13'763. Insgesamt registrierte das Seco 143'549 Stellensuchende, 249 weniger als im Vormonat.

In den kommenden Monaten ist laut Seco mit steigenden Arbeitslosenzahlen zu rechnen. Der Anstieg wird auch hier aus saisonalen Gründen erfolgen, gibt es doch vor allem auf dem Bau und im Tourismus ab Herbst weniger Arbeit. Das Seco hält insgesamt an seiner Prognose für eine Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt von 2,5 Prozent fest.

AP/cpm

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