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Mindestens jede dritte Poststelle steht vor dem Aus

Die Schweizerische Post führt den Abbau des schon stark geschrumpften Poststellennetzes ungebremst fort. Bis ins Jahr 2020 will das bundeseigene Unternehmen weitere 500 bis 600 Poststellen schliessen. Rund 1200 Mitarbeitende sind betroffen.

Postchefin Susanne Ruoff greift beim gelben Riesen zum Rotstift. Über tausend Beschäftigte in den Poststellen müssen um ihren Job bangen. Noch ist nicht klar, wer gehen muss.
Postchefin Susanne Ruoff greift beim gelben Riesen zum Rotstift. Über tausend Beschäftigte in den Poststellen müssen um ihren Job bangen. Noch ist nicht klar, wer gehen muss.
Keystone

Nach jahrelanger Geheimniskrämerei enthüllt die Post Eckwerte für den weiteren Umbau ihres Netzes: Sie will die Zahl der Poststellen innerhalb von vier Jahren von heute 1400 auf noch 800 bis 900 senken.

Damit hält sie beim Abbau das Tempo der vergangenen Jahre aufrecht.Offen lässt das Unternehmen noch, welche Poststellen schliessen sollen. Dies hängt von den heute beginnenden Diskussionen der Post mit den Kantonen und Gemeinden ab. Klar ist aber bereits, dass auch grössere Poststellen verschwinden werden.

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