Zum Hauptinhalt springen

Mit dem Jobabbau 40 Millionen sparen

Julius Bär erhält weiterhin viel Geld von vermögenden Kunden. Dennoch baut die Privatbank wegen der Frankenstärke weltweit 150 Stellen ab.

Trotz Problemen hält das Wachstum an: Das Logo der Privatbank Julius Bär in Zürich. (15. April 2011)
Trotz Problemen hält das Wachstum an: Das Logo der Privatbank Julius Bär in Zürich. (15. April 2011)
Keystone

Laut einem Zwischenbericht legte Julius Bär beim Nettoneugeldzufluss auf das ganze Jahr hochgerechnet um gegen 6 Prozent zu. Der Zufluss in den ersten zehn Monaten habe im oberen Bereich des Zielbandes von vier bis sechs Prozent gelegen, teilte das Geldinstitut heute mit.

Einen besonders grossen Beitrag hätten die Wachstumsmärkte und das lokale Privatkundengeschäft in der Schweiz und in Deutschland geliefert. Insgesamt verwaltete Julius Bär per Ende Oktober 166 Milliarden Franken.

Weniger Stellen und Immobilien

Ausserdem kündigte die Bank an, dass der bereits bestätigte Abbau von 150 Stellen alle Sektoren und das weltweite Geschäft betreffe. Das Restrukturierungsprogramm sehe zudem Einsparungen vor, indem beispielsweise weniger Immobilien gemietet werden.

Insgesamt sollen die Kosten mit dem Programm um jährlich 40 Millionen Franken sinken. Davon entfallen 30 Millionen Franken auf die Personaleinsparungen. Julius Bär will das Restrukturierungsprogramm, das einmalige Kosten von 50 Millionen Franken verursacht, mehrheitlich bis Mitte 2012 durchgeführt haben.

Als Grund für die Einsparungen führt Julius Bär die Frankenstärke an, welche der Bank wegen ihrer Unternehmensstruktur zu schaffen macht: Die Kosten fallen hauptsächlich in Franken an, die Einkünfte jedoch in anderen Währungen. Zudem sei das Geschäftsumfeld weiterhin schwierig.

SDA/rub

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch