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Mövenpick-Hotels werden französisch

Zunächst waren es nur Gerüchte, nun ist es beschlossene Sache: Die Mövenpick-Hotels werden an die Accor-Gruppe verkauft.

Überblick auf die Mövenpick Hotelanlage in Accra, Ghana.
Überblick auf die Mövenpick Hotelanlage in Accra, Ghana.
Mövenpick Hotels
Neuer Besitzer ist die Accor-Gruppe mit deren CEO Sébastien Bazin.
Neuer Besitzer ist die Accor-Gruppe mit deren CEO Sébastien Bazin.
Accor Hotels
Vor drei Jahren hatte das Unternehmen bereits die Luxusmarken Fairmont, Raffles und Swissotel für 2,7 Milliarden Dollar gekauft.
Vor drei Jahren hatte das Unternehmen bereits die Luxusmarken Fairmont, Raffles und Swissotel für 2,7 Milliarden Dollar gekauft.
Accor Hotels
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Die Mövenpick Hotels werden französisch: Die Mövenpick Holding verkauft die Sparte Hotels & Resorts für 560 Millionen Franken an die französische Accor-Gruppe.

Die anderen Mövenpick-Geschäfte wie etwa die Lebensmittel (Fine Food), die Weine und die Restaurants (Marche International) verbleiben in der Holding mit Sitz in Baar ZG. Mit der Integration der Hotels in die französische Hotelgruppe will Mövenpick das Wachstum der Hoteldivision beschleunigen. So erhalte Mövenpick einen Zugang zum Kundenbindungsprogramm von Accor und profitiere von neuen Vertriebskanälen.

Behörden müssen noch zustimmen

Die Transaktion, die in der zweiten Hälfte des Jahres abgeschlossen werden soll, stehe unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Behörden. Der Partner von Mövenpick, die Kingdom Holding, habe dem Verkauf ebenfalls zugestimmt, heisst es in der Mitteilung vom Montag.

Die Hotelgruppe von Mövenpick betreibt nach eigenen Angaben 84 Hotels in Europa, dem Mittleren Osten, Afrika und Asien. 42 weitere Hotelanlagen befinden sich derzeit noch im Bau. Der französische Hotelkonzern Accor mit Sitz in Paris unterhält nach eigenen Angaben mehr als 4300 Hotels, Resorts und Residenzen in 100 Ländern.

SDA/roy

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