Zum Hauptinhalt springen

Monsanto geht jetzt direkt auf die Syngenta-Aktionäre zu

Monsanto lässt nicht locker: Im Übernahmekampf um die Basler Syngenta sollen nun deren Aktionäre sagen, wie sie sich überzeugen liessen.

Nun sind die Syngenta-Aktionäre gefragt: Das Logo der Firma in Monthey. (7. Mai 2015)
Nun sind die Syngenta-Aktionäre gefragt: Das Logo der Firma in Monthey. (7. Mai 2015)
Keystone

Der US-Saatguthersteller Monsanto will den Basler Agrochemiekonzern Syngenta wieder an den Verhandlungstisch bringen. Weil die Schweizer aber eine Übernahme weiterhin ablehnen, wendet sich die Monsanto-Spitze nun direkt an die Syngenta-Aktionäre.

«Ihre Aktionäre wollen mit uns sprechen», wird Monsanto-Manager Scott Partridge im «Wall Street Journal» zitiert. Man versuche auszuloten, welche Zugeständnisse nötig wären, um sie von dem Deal zu überzeugen.

Offerte «völlig ungenügend»

Wie Partridge in dem Interview weiter sagt, lehnt es Monsanto ab, das Angebot für Syngenta zu erhöhen. Dieses liege mit 449 Franken je Aktie bereits um 43 Prozent über dem Kurs vor Bekanntwerden der Pläne. Ein Syngenta-Sprecher wiederum wird mit den Worten zitiert, die Offerte sei «völlig ungenügend».

Monsanto will aber offenbar nicht locker lassen: «Wir gehen nicht weg», erklärt Partridge. Es gebe keinen konkreten Zeitplan bezüglich Syngenta.

SDA/rar

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch