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Nebulöse Vorwürfe ums Grounding

Die Fluggesellschaft Hello erhält vom Konkursrichter Zeit bis Ende November, um Investoren zu finden. Mögliche Partner dürfte vor allem eines beschäftigen: Wie kam es wirklich zum Grounding?

Bleibt vorerst am Boden: Hello-Maschine heute Morgen am Zürcher Flughafen.
Bleibt vorerst am Boden: Hello-Maschine heute Morgen am Zürcher Flughafen.
Keystone
Noch ist unklar, wer das Grounding genau zu verantworten hat. Hello zufolge fälschte ein ehemaliger Finanzchef des Unternehmens Zahlen.
Noch ist unklar, wer das Grounding genau zu verantworten hat. Hello zufolge fälschte ein ehemaliger Finanzchef des Unternehmens Zahlen.
Keystone
Es besteht noch Hoffnung: Die Airline Hello hat heute Montag einen Konkursaufschub bis Ende November 2012 erhalten.
Es besteht noch Hoffnung: Die Airline Hello hat heute Montag einen Konkursaufschub bis Ende November 2012 erhalten.
Keystone
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Seit heute Morgen trägt die Website der Fluggesellschaft Hello einen neuen Titel. «Notfall: Hello – Welcome on Board», lautet die irritierende Botschaft an den Besucher. Stirnrunzeln verursacht auch die Erklärung, die Hello zu ihrem Grounding anbietet. Neben der Zahlungsunfähigkeit zweier Grosskunden, dem Absprung des Reiseveranstalters TUI, dem starken Frankenkurs sowie den hohen Treibstoffkosten macht Hello Fehlleistungen ihres ehemaligen Finanzchefs für das Desaster verantwortlich. Der Mann, von dem sich Hello per Ende September getrennt hat, habe monatelang falsche Zahlen vorgelegt, heisst es.

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