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Notenstein-Bank will 100 Stellen abbauen

Die zur Raiffeisen-Gruppe gehörende Privatbank Notenstein La Roche soll profitabler werden.

jdr
Blick auf den Hauptsitz von Notenstein La Roche in St. Gallen. (20. April 2016)
Blick auf den Hauptsitz von Notenstein La Roche in St. Gallen. (20. April 2016)
Gian Ehrenzeller, Keystone
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Scharfe Kostensenkungen bei der Notenstein-Privatbank: Ein umfassendes Sparpaket soll für Ertragssteigerungen sorgen. Bis Anfang 2019 soll der Personalbestand auf rund 400 Personen von heute etwa 500 Personen reduziert werden. Wie viele Mitarbeiter betroffen sein werden, steht noch nicht fest. Es sei nicht auszuschliessen, dass es zu Kündigungen kommen wird, sagte eine Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Gleichzeitig sollen die Kosten um 20 Prozent sinken, wie es in einer Mitteilung der Raiffeisen-Tochter heisst. Im Sommer 2017 plane die Notenstein La Roche dann, ihre gesamte IT-Plattform erneuern und damit «einen grossen Schritt in Richtung Digitalisierung und Automatisierung» machen.

Ausbau der Vermögensverwaltung

Ziel der Massnahmen ist, die Ertragsbasis um rund 15 Prozent zu steigern. Die Pfeiler seien dabei die Weiterentwicklung der bestehenden Angebotsstruktur sowie die Straffung von Prozessen und Reduktion von Komplexität.

Das Institut strebe eine «effizientere und noch stärker auf den Kunden ausgerichtete Beratung und stringentere Ergänzung des Raiffeisen-Angebots» an. So soll Notenstein La Roche ab Ende 2017 innerhalb der Raiffeisen-Gruppe die Verwaltung sämtlicher Vermögensverwaltungsmandate übernehmen.

Die Massnahmen sollen Anfang 2019 vollumfänglich umgesetzt sein. Ziel ist es, dann ein Kosten-Ertrags-Verhältnis (Cost-Income-Ratio) von unter 70 Prozent zu erreichen.

(SDA)

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