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«Novartis könnte eine Art Migros-Philosophie entwickeln»

Innovationen müssen geschützt und krebskranke Menschen in Entwicklungsländern behandelt werden. Wie bringt man dies unter einen Hut? Wirtschaftsethiker Peter Ulrich stellt seine Lösung vor.

«Mehr Wettbewerb wäre durchaus wünschenswert»: Réceptionist in der Novartis-Niederlassung in Mumbai.
«Mehr Wettbewerb wäre durchaus wünschenswert»: Réceptionist in der Novartis-Niederlassung in Mumbai.
Keystone

Herr Ulrich, Novartis verliert in Indien den Patentschutz auf das Krebsmedikament Glivec. Ist das wirtschaftsethisch in Ordnung? Aus meiner Sicht schon. Nach den Banken wird die Pharma die zweite Branche sein, die auf schmerzhaftem Weg erfahren muss, dass ihr Geschäftsmodell überholt ist. Offenbar sind gemäss der Wahrnehmung von Novartis die Patienten in den Drittweltländern für das Unternehmen da – und nicht umgekehrt, wie es eigentlich sein sollte. Die Pharmafirmen müssen ihrer Verantwortung gerecht werden.

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