Zum Hauptinhalt springen

Novartis-Schweiz-Chef: «In Zug finden wir leichter Fachkräfte»

Armin Zust, Leiter Novartis Schweiz, erklärt den Wegzug des Pharmariesen aus Bern. Ein Hauptgrund sei der hiesige Mangel an Fachkräften.

Herr Zust, bisher hat Novartis in der Öffentlichkeit stets den hohen Stellenwert der Stadt Bern als Standort des Konzerns betont. Jetzt schliessen Sie den Ableger an der Monbijoustrasse. Was hat sich so fundamental verändert? Armin Zust: In Bezug auf Bern hat sich überhaupt nichts verändert. Es waren vielmehr die äusseren Rahmenbedingungen, die uns zu diesem Schritt gezwungen haben.

Mit anderen Worten: Novartis will die Kosten senken und legt deshalb verschiedene Standorte zusammen. Wir spüren tatsächlich einen starken Druck auf die Medikamentenpreise, auch im Zusammenhang mit dem starken Franken. Dazu kommt, dass wir durch den Kauf von Alcon heute mit 13 Standorten in der Schweiz präsent sind. Das konnte für uns keine Dauerlösung sein.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.