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Österreicher wird Chef von Orell Füssli

Finanzielle Verluste und Verzögerungen bei den neuen Schweizer Banknoten: Mit einem neuen Chef will sich Orell Füssli von den Negativschlagzeilen befreien.

Ihm steht viel Arbeit bevor: Martin Buyle, neuer CEO von Orell Füssli.
Ihm steht viel Arbeit bevor: Martin Buyle, neuer CEO von Orell Füssli.
www.orellfuessli.com

Die kriselnde Industrie- und Buchhandelsgruppe Orell Füssli hat einen neuen Chef gefunden: Ab Oktober führt der Österreicher Martin Buyle den Konzern. Orell Füssli hatte im März mitgeteilt, dass Michel Kunz das Unternehmen nach vier Jahren an der Spitze per Ende Jahr verlassen wird. Verwaltungsrat und CEO seien übereingekommen, dass ein Wechsel in der operativen Führung vorgenommen werden soll, hiess es damals.

Sein Nachfolger, der 40-jährige Martin Buyle, hat an der Technischen Universität Wien Maschinenbau studiert und anschliessend einen MBA an der IESE Business School in Barcelona absolviert. Die vergangenen zwei Jahre war er Chef des Textilmaschinenherstellers Jakob Müller mit Sitz in Frick AG, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

Orell Füssli hatte 2013 einen Verlust von 17 Millionen Fr. geschrieben. Zu schaffen macht der Gruppe vor allem die Sparte Sicherheitsdruck. Bei der Produktion der neuen Schweizer Banknoten sorgt das Unternehmen seit Jahren für Negativschlagzeilen. Das Projekt verzögerte sich immer wieder. Im März gab Orell Füssli schliesslich bekannt, dass der Sicherheitsdruck nicht mehr direkt von Unternehmenschef Michel Kunz geleitet wird, sondern zwei neue Führungskräfte ernannt werden, die die Sparte auf Vordermann bringen sollen.

SDA/thu

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