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Online-Netzwerk LinkedIn geht 2011 an die Börse

Das weltgrösste berufliche Online-Netzwerk LinkedIn strebt an die Börse. Über die Zahl der Aktien und die Preisspanne sei noch nicht entschieden, erklärte LinkedIn in einer Mitteilung.

Steht kurz vor dem Börsengang: LinkedIn-Gründer und Vorsitzender Reid Hoffman.
Steht kurz vor dem Börsengang: LinkedIn-Gründer und Vorsitzender Reid Hoffman.
Keystone

Das Online-Netzwerk LinkedIn nutzt bei seinem Börsengang aus, dass die Anleger derzeit sehr an Internetunternehmen interessiert sind. Sowohl das soziale Netzwerk Facebook als auch das Schnäppchen-Portel Groupon sicherten sich jeweils Hunderte Millionen Dollar bei Investoren abseits der Börse. Beide Unternehmen erwägen aber, ebenfalls aufs Parkett zu gehen.

85 Millionen Mitglieder

Das «Wall Street Journal» hatte schon vor drei Wochen über die LinkedIn-Pläne berichtet. Über das Netzwerk sind weltweit mehr als 85 Millionen Menschen miteinander verbunden. Anders als bei Facebook oder Myspace geht es dabei um berufliche und nicht private Kontakte. Grösster Konkurrent ist Xing aus Hamburg mit mehr als 10 Millionen Mitgliedern, gut 4 Millionen davon im deutschsprachigen Raum.

Sowohl LinkedIn als auch Xing wachsen rasant. LinkedIn verdoppelte in den ersten neun Monaten 2010 seinen Nettoumsatz nahezu auf 161,4 Millionen Dollar und erwirtschaftete einen Gewinn von 1,85 Millionen.

SDA/pbe

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