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Petroplus stoppt Betrieb in drei Anlagen

Der Schweizer Raffineriebetreiber hat damit begonnen, drei seiner Anlagen herunterzufahren. Bis Ende Woche werde der Betrieb an den Standorten in Frankreich, der Schweiz und Belgien gestoppt sein.

Wird vorläufig geschlossen: Tankwagen am Petroplus-Standort Cressier NE.
Wird vorläufig geschlossen: Tankwagen am Petroplus-Standort Cressier NE.
Keystone

Der angeschlagene Schweizer Raffineriebetreiber Petroplus hat damit begonnen, den Betrieb in drei Anlagen in Frankreich, der Schweiz und Belgien zu stoppen. In Petit-Couronne in der Nähe der nordfranzösischen Stadt Rouen werde es bis Freitag dauern, die Anlage völlig herunterzufahren, sagte der Gewerkschaftsvertreter Yvon Scornet. Neben Petit-Couronne werden die Raffinerien im belgischen Antwerpen und in Cressier in der Schweiz stillgelegt. Die Anlagen in Ingolstadt und im britischen Coryton sollen dagegen weiter laufen.

Der Raffineriebetreiber war in massive Schwierigkeiten geraten, nachdem ihm vergangene Woche eine Kreditlinie von einer Milliarde Dollar gesperrt worden war. Dadurch kann das Unternehmen kein Rohöl mehr zur Verarbeitung kaufen. Petroplus hat 2500 Angestellte und verarbeitete bisher 667'000 Barrel pro Tag. Die Raffinerieindustrie in Europa ist generell in Schwierigkeiten, da viele Staaten billiger raffinierte Produkte aus Schwellenländern einführen.

AFP/kpn

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