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Porsche vor Absatzeinbruch

Der Sportwagenbauer Porsche erwartet im laufenden Jahr einen Absatzeinbruch und drosselt seine Produktion.

Aufgrund des weltweiten Nachfragerückgangs hätten im Stammwerk Zuffenhausen erstmals am vergangenen Freitag die Bänder stillgestanden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Stuttgart mit.

Bis Ende Januar 2009 werde es darüber hinaus sieben weitere Ausfalltage geben. Da die Arbeitszeitkonten der Porsche-Mitarbeiter wegen der hohen Produktionsauslastung im letzten Jahr gut gefüllt seien, sei der Ausgleich ohne Kurzarbeit möglich.

Porsche gehe nicht mehr davon aus, den hohen Gesamtabsatz des Vorjahres (98'652 Fahrzeuge) im laufenden Geschäftsjahr 2008/09 zu erreichen. Am Mittwoch ist Bilanzpressekonferenz von Porsche. Mit Spannung wird vor allem die Prognose erwartet.

Porsche hatte im abgelaufene Geschäftsjahr mit cleveren Aktiengeschäften bei der VW-Übernahme einen Rekordgewinn erzielt. Das Konzernergebnis vor Steuern stieg um rund 3 Milliarden Euro auf 8,57 Milliarden Euro, wie das Unternehmen jüngst mitgeteilt hatte. Aus dem Bau und Verkauf von Sportwagen stammte lediglich ein Anteil von einer Milliarde Euro des Gewinns. Den weitaus grösseren Teil trugen Effekte aus der Volkswagen-Übernahme bei, vor allem Aktienoptionen.

AP

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