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Rainer-Marc Frey verkaufte alle seine Aktien

Der Milliardär Rainer-Marc Frey, neues Mitglied des UBS-Verwaltungsrats, verkaufte UBS-Aktien im Wert von mehreren Millionen Franken. Das habe nichts mit seiner Stellung bei der Grossbank zu tun, betont er.

Die Nachricht löste Kopfschütteln aus: Am Montag teilte die UBS mit, dass Rainer-Marc Frey – seit Oktober neues UBS-Verwaltungsratsmitglied – UBS-Aktien im Wert von 17,7 Millionen Franken verkauf hatte. Insgesamt veräusserte er eine Million Aktien. Kritische Stimmen sagten, mitten in der Finanzkrise, während die kriselnde UBS vom Staat gestützt werden müsse, sei dies kein intelligenter Schritt. Der Milliardär Rainer-Marc Frey wurde mir dem Verkauf seiner Hedge-Funds-Firma reich.

In der heutigen Ausgabe der «NZZ» bestätigte Rainer-Marc Frey den Verkauf: Er habe die Aktien im Juli zu je 22 Franken gekauft und nun zu je 17.75 Franken verkauft. Dabei habe er einen Verlust von vier Millionen Franken erlitten. Frey betont, der Anlageentscheid sei «rein privat» und habe nichts mit seiner Position als Mitglied des UBS-Verwaltungsrats zu tun. Nach dem Kollaps der US-Bank Lehman Brothers Mitte September hat er laut «NZZ» entschieden, seinen gesamten Aktienbestand zu verkaufen – aufgrund einer Einschätzung des Gesamtmarkts. Die UBS-Aktien habe er jedoch erst vergangene Woche verkaufen können, weil dies wegen seiner Wahl in den Verwaltungsrat der UBS erst jetzt möglich geworden war.

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