Zum Hauptinhalt springen

Reisefreiheit für Privilegierte?

Viele Bankangestellte, deren Namen an die USA weitergegeben wurden, trauen sich weiterhin nicht aus dem Land. Topmanager reisen dagegen unbehelligt in die USA und wieder zurück.

Topmanager wie CS-Chef Brady Dougan reisen unbehelligt in die USA. Wahrscheinlich dank spezieller Vereinbarungen. Dougan bei einer Pressekonferenz in Zürich im Juli 2010.
Topmanager wie CS-Chef Brady Dougan reisen unbehelligt in die USA. Wahrscheinlich dank spezieller Vereinbarungen. Dougan bei einer Pressekonferenz in Zürich im Juli 2010.
Keystone

Obwohl das US-Justizministerium gegen Schweizer Banken ermittelt, sind Manager dieser Banken nach Informationen des Schweizerischen Bankenpersonalverbands bei der Einreise in die USA gesehen worden. Das nährt erneut Gerüchte, dass Banken wie Credit Suisse und HSBC für ihre Topmanager Non Prosecution Agreements mit den USA ausgehandelt haben. In diesen Nicht-Verfolgungs-Vereinbarungen verpflichten sich die Banken, mit dem Justizministerium zu kooperieren und die verlangten Daten und Dokumente zu liefern. Die US-Justiz gewährt dafür Straffreiheit für das Institut oder für bestimmte Personen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.