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Russland hebt Exportverbot für Getreide auf

Die Ausfuhren von Getreide sind in Russland ab dem 1. Juli wieder erlaubt. Das Exportverbot war mitverantwortlich für die hohen Getreidepreise auf dem Weltmarkt.

Russland hat sich von seiner Dürreperiode erholt: Getreideproduzent in Russland.
Russland hat sich von seiner Dürreperiode erholt: Getreideproduzent in Russland.
Keystone

Russland hebt zum 1. Juli das Exportverbot für Getreide auf. Das ordnete Ministerpräsident Wladimir Putin am Samstag an, wie aus der Mitschrift eines Treffens mit seinem Stellvertreter Viktor Subkow hervorging. Russland hatte im August wegen einer anhaltenden Dürre und eines Ernterückgangs von 37 Prozent einen Stopp der Getreideausfuhren verkündet.

Subkow sagte heute Putin, im Frühjahr sei zehn Prozent mehr Getreide ausgesät worden als im Jahr zuvor. Auch die Ernte des Winterweizens sei gut ausgefallen. Putin ordnete daraufhin eine Aufhebung des Exportverbots an, das für Weizen, Gerste, Roggen, Mais und Mehl galt. Russland ist der drittgrösste Getreideexporteur der Welt. Nach dem Exportverbot waren die Getreidepreise auf dem Weltmarkt stark gestiegen.

dapd/mrs

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