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«Schleudersitz? Es ist der spannendste Sessel, den es gibt»

«Es gab Kinderkrankheiten, und wir waren zu langsam, um diese zu beheben»: Der neue Salt-Chef Pascal Grieder. Bild: Reto Oeschger

Pascal Grieder, warum haben Sie sich auf den Schleudersitz des Salt-Chefs begeben?

Sie sind der dritte Salt-Chef seit Dezember 2015. Bereitet Ihnen das nicht Bauchschmerzen?

Also keine Angst vor dem Umfallen?

Welche Vorgaben haben Sie von Xavier Niel erhalten, dem fordernden Besitzer von Salt?

Das ist gerade in der Schweiz mit einer geringen Wechselbereitschaft schwierig.

Tatsächlich? Swisscom und Sunrise behaupten, den Einstieg von Salt ins Festnetzgeschäft kaum zu spüren.

«Für ein Unternehmer in seiner Position ist Xavier Niel nahbarer, als ich erwartet habe.»

Warum eigentlich?

Das nährt eben den Verdacht, dass es nicht so gut läuft.

Xavier Niel kennt diese Zahlen bestimmt. Wie hoch ist sein Grad der Einmischung?

Der kostenbewusste Franzose gehört zu den prägenden Mobilfunkunternehmern in Europa. Wie ist er im persönlichen Umgang?

Sie haben Salt in turbulenten Zeiten übernommen. Beispielsweise steckt der Kundenservice seit dem Sommer in der Kritik.

Vor allem die Lancierung von Salt Fiber lief alles andere als reibungslos. Was sagen Sie verärgerten Kunden?

Eine schöne Floskel.

Trotzdem: Salt hat in den vergangenen drei Jahren restrukturiert und Stellen abgebaut. Wie wollen Sie so einen besseren Kundenservice hinbekommen?

Die Verbreitung von Salt Fiber ist derzeit beschränkt. Haben Sie vor, Ihre Festnetzprodukte auch auf dem Kupferkabel anzubieten?

Die Lösung wäre eine Zusammenarbeit mit Marktführer Swisscom.

Ein Brennpunkt für die Mobilfunkanbieter wird 2019 die neue Netztechnologie 5G. Salt übt sich im Vergleich zu Swisscom und Sunrise in Zurückhaltung. Warum?

Eine wichtige Hürde muss Salt indes noch nehmen. Anfang Januar versteigert die Eidgenossenschaft die 5G-Lizenzen. Hält Firmenbesitzer Niel ein finanzielles Polster bereit, damit die Firma bei den Angeboten der Konkurrenz mithalten kann?