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Sandberg und das Karma der Frauen-Power

Facebook-Topshot Sheryl Sandberg vermittelt in der Diskussion über Frauen auf Chefsesseln – und setzt dabei auf Hillary Clinton.

Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg wünscht sich Hillary Clinton als Präsidentin. Foto: Todd Heisler (NYT, Redux, Laif)
Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg wünscht sich Hillary Clinton als Präsidentin. Foto: Todd Heisler (NYT, Redux, Laif)

Wie uneben die öffentliche Debatte um die Rolle und das Selbstverständnis der Frauen in den amerikanischen Unternehmen heute noch ist, machte Microsoft-Chef Satya Nadella diese Woche vor. An einer Frauenkonferenz riet er weiblichen Angestellten schlicht davon ab, höhere Löhne zu fordern. Frauen, die ihre An­liegen nicht pushen, bekommen aus seiner Sicht «ein gutes Karma» und fahren deshalb über kurz oder lang lohnmässig besser. Nadella stach mit seinem Ratschlag in ein Wespennest. Er und Microsoft waren gestern zu peinvollen Entschuldigungen und Klärungen gezwungen, um den PR-Schaden zu limitieren.

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