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SBB ändern Verpflegungsangebot in den Zügen

Knapp drei Jahre betrieben die SBB rollende Starbucks-Filialen. Jetzt wurde das Catering-Konzept überarbeitet.

Das Ende naht: Erst am 4. April 2016 präsentierten die SBB die neue Minibar. (4. April 2014)
Das Ende naht: Erst am 4. April 2016 präsentierten die SBB die neue Minibar. (4. April 2014)
Steffen Schmidt, Keystone
Ab Dezember 2017 erfolge Schritt für Schritt die Einführung des neuen Verpflegungskonzepts auf der gesamten Speisewagenflotte der SBB.
Ab Dezember 2017 erfolge Schritt für Schritt die Einführung des neuen Verpflegungskonzepts auf der gesamten Speisewagenflotte der SBB.
Gaetan Bally, Keystone
Im ersten Wagen der 1. Klasse wollen die SBB nach dem Restaurantwagen im Oberdeck einen Service am Platz eingeführen.
Im ersten Wagen der 1. Klasse wollen die SBB nach dem Restaurantwagen im Oberdeck einen Service am Platz eingeführen.
Martin Rütschi, Keystone
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Angesichts der allmählichen Abschaffung der Minibars ab Ende nächsten Jahres passen die SBB ihr Verpflegungs- und Getränkeangebot in den Intercity- und Eurocity-Zügen an. Das Take-away-Angebot in den Speisewägen wird ausgebaut.

Dagegen werden die Kaltgetränke und Muffins aus dem Angebot der Starbucks-Speisewägen gestrichen, wie das Bahnunternehmen am Mittwoch vor den Medien in Zürich bekannt gab. In Zukunft würden nur noch Heissgetränke von Starbucks ausgeschenkt, hiess es. Ins Biersortiment würden beliebte Marken wie Ittinger und Calanda aufgenommen.

Darüber hinaus sei auch die Speisekarte für den Speisewagen und das Take-away vollständig überarbeitet worden, hiess es weiter. Das neue Konzept werde ab Ende Monat auf einem ersten Speisewagen umgesetzt. Der zweite folge etwa eine Woche später. Die beiden bestehenden Starbucks-Speisewagen seien entsprechend angepasst worden. Ziel sei es, nach der Lancierung möglichst viele Erfahrungen zu sammeln.

Schrittweise Einführung

Ab Dezember 2017 erfolge Schritt für Schritt die Einführung des neuen Verpflegungskonzepts auf der gesamten Speisewagenflotte der SBB. Diese werde mit der Beschaffung der neuen Züge – dem Fernverkehrs-Doppelstockzug und dem Gotthardzug Giruno – von heute rund 90 auf über 120 Speisewagen im Jahr 2021 vergrössert.

Künftig soll es in allen Intercity- und Eurocity-Zügen ein Verpflegungsangebot geben. Das ist heute nicht der Fall. Zudem werde im ersten Wagen der 1. Klasse nach dem Restaurantwagen ein Service am Platz eingeführt. Diese Neuerungen hatten die SBB bereits im Januar angekündigt.

Damals hatten sie auch das Aus der Minibars bekannt gegeben, die nach rund siebzig Jahren ab Ende 2017 schrittweise aus den Zügen verschwinden werden. Mit dieser Neuausrichtung wollen die SBB den Verlust in der Bahngastronomie auf einen einstelligen Millionenbetrag verringern.

SDA/kko

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