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Schlag für Boeings Prestige-Flieger

Die angeschlagene Air Berlin hat den Auftrag über 33 Boeing-Maschinen rückgängig gemacht. In der Bestellung waren auch 18 Dreamliner enthalten.

Air Berlin will die Ausgaben senken: Boeing 787 im Landeanflug. (Archivbild)
Air Berlin will die Ausgaben senken: Boeing 787 im Landeanflug. (Archivbild)
Keystone

Die angeschlagene Fluggesellschaft Airberlin hat die Bestellung von 33 Flugzeugen beim US-Flugzeugbauer Boeing rückgängig gemacht. Wie das Unternehmen mitteilte, haben die Maschinen derzeit einen Listenpreis von insgesamt rund fünf Milliarden Dollar, der tatsächlich vereinbarte Kaufpreis lag aber darunter. Durch den Verzicht auf die Anschaffung könne Airberlin seine Ausgaben deutlich senken.

Airberlin habe die Bestellung von 18 Flugzeugen des Typs Boeing 737 sowie von 15 Boeing 787 - dem Langstrecken-Flugzeug Dreamliner - zurückgezogen, hiess es in der Ad-hoc-Mitteilung. Ausgleichszahlungen müsse Airberlin nicht leisten. Die Fluggesellschaft werde nun in kleinerem Umfang als ursprünglich geplant ihre bestehende Flotte durch Kauf oder Leasing von geeigneten Flügen an ihre Bedürfnisse anpassen.

Airberlin hatte im August einen grundlegenden Umbau angekündigt und mitgeteilt, sich in Zukunft auf die Reisemärkte Deutschland, Österreich, Schweiz und Mallorca konzentrieren zu wollen. Die zweitgrösste deutsche Fluggesellschaft hatte jahrelang Verlust gemacht.

AFP/kpn

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