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Korruption bei Airbus: Auch Schweiz ermittelt

Neue Dokumente zeigen, dass die Schweiz an mehreren Stellen in den Skandal um den Flugzeugriesen involviert ist. Zürich und Zug tauchen in den Akten auf.

Sylvain Besson
2003 verkaufte Airbus sieben Maschinen vom Typ A330 an Egypt Air. Das Geld landete mitunter in Genf. Foto: Wikipedia Commons
2003 verkaufte Airbus sieben Maschinen vom Typ A330 an Egypt Air. Das Geld landete mitunter in Genf. Foto: Wikipedia Commons

Im Zentrum steht das «Bullshit Castle» – frei übersetzt: «Schloss des Schwachsinns». Das ist der wenig schmeichelhafte Name, den Airbus-Chef Tom Enders einer speziellen Abteilung seines Konzern gab. Diese Strategy and Marketing Organization, kurz SMO, war für den Verkauf von Flugzeugen und anderer Technik verantwortlich. Sie beschäftigte auch eine Reihe von Agenten, die angeblich mit fraglichen Mitteln an Aufträge kamen. 2016 machte Airbus das «Bullshit Castle» kurzerhand dicht und zeigte sich selber in London an.

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