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Schweizerisch-britischer Bergbaukonzern glänzt mit Milliardengewinn

Xstrata hat im ersten Halbjahr um 25 Prozent zugelegt. Die Märkte im Westen hätten sich wieder erholt, sagt das Unternehmen. Selbst die Naturkatastrophen vermochten das Ergebnis nicht zu trüben.

Der schweizerisch-britische Bergbaukonzern Xstrata hat im vergangenen Halbjahr seine Kosten gesenkt und mehr Umsatz erzielt. Unter dem Strich bleiben vor Sonderfaktoren darum 2,8 Milliarden Dollar. Das ist ein Plus von 25 Prozent.

Auch auf operativer Ebene glänzen die Ergebnisse: Der Betriebsgewinn (Ebit) liegt im Vergleich zur Vorjahresperiode um 32 Prozent höher bei 4,25 Milliarden Dollar, das Ergebnis vor Abschreibungen beträgt 5,8 Milliarden Dollar ( 30 Prozent).

Vor allem im zweiten Quartal hätten sich die Geschäfte gut entwickelt, teilte Xstrata in der Mitteilung mit. Zum Jahresauftakt belasteten unter anderem noch Kosten für Naturkatastrophen die Ergebnisse. Zudem hätten sich inzwischen die Märkte im Westen erholt und die Nachfrage aus aufstrebenden Ländern habe zugelegt, hiess es weiter.

Xstrata rechnet mit noch mehr Gewinn

Xstrata rechnet mit einer noch besseren zweiten Jahreshälfte und sieht sich auf Kurs, um die für Ende 2014 angestrebte 50-prozentige Erhöhung der Volumen in der Kupferproduktion zu erreichen.

Wegen der guten Aussichten will das Unternehmen nun höhere Dividenden zahlen: Der Verwaltungsrat schlägt für das erste Halbjahr eine Erhöhung von 160 Prozent auf 0.13 Dollar je Aktie vor.

Grösster Aktionär von Xstrata ist der weltgrösste Rohstoffhändler Glencore. Dem neu börsenkotierten Riesen gehört rund ein Drittel der Aktien. Experten rechnen damit, dass Glencore Xstrata ganz übernehmen wird. Xstrata zählt zu den grössten Schweizer Unternehmen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete der Konzern über 30 Milliarden Dollar Umsatz.

SDA/miw

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