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Schwellenländer stützen ABB im Übergangsjahr

Der Industriekonzern ABB muss im zweiten Quartal einen leichten Rückschlag hinnehmen. Es gibt aber auch Lichtblicke.

Durchzogenes erstes Halbjahr: ABB Group in Zürich. (Archivbild)
Durchzogenes erstes Halbjahr: ABB Group in Zürich. (Archivbild)
Walter Bieri, Keystone

Der Umsatz des Technologiekonzerns ging im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar zurück, wie ABB heute mitteilte. Auf vergleichbarer Basis, um die Lokalwährungen, Übernahmen und Verkäufe bereinigt, resultierte ein Umsatzplus von 1 Prozent.

Der Schrumpfkurs beim Auftragseingang kam zu einem Halt. Er blieb bei 8,3 Milliarden Dollar stabil. Auf vergleichbarer Basis stieg der Auftragseingang um 3 Prozent.

Hohe Rohstoffpreise und Überkapazitäten

«Dank unserer fokussierten Massnahmen haben wir den Auftragseingang in allen Regionen gesteigert», liess sich Konzernchef Ulrich Spiesshofer zitieren. Besonders erfreulich entwickelte sich die Nachfrage in Indien, Saudiarabien und Südafrika.

Wegen höheren Rohstoffpreisen und Überkapazitäten sank der operative Gewinn (EBITA) um 7 Prozent auf 1 Milliarde Dollar, wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht. Die Erhöhung des Reingewinns um 29 Prozent auf 525 Millionen Dollar sei auf tiefere Restrukturierungskosten zurückzuführen. Das laufende Jahr bleibt laut Mitteilung nach wie vor ein Übergangsjahr.

SDA/chk

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