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«Sehe Chance, dass unser Ansehen intakt bleibt»

Tony Hayward, Konzernchef von BP, hat sich zur Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko und zur Zukunft der Tiefseebohrung geäussert.

Bleibt zuversichtlich: BP-Chef Tony Hayward nach einem Treffen mit dem US-Innenminster in Washington.
Bleibt zuversichtlich: BP-Chef Tony Hayward nach einem Treffen mit dem US-Innenminster in Washington.
Keystone

Nach der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko setzt der Vorstandschef des britischen Ölkonzerns BP, Tony Hayward, den Ausbau der Bohrungen in tiefen Gewässern unter Vorbehalt.

«Ein Ausbau der Offshore-Produktion sollte erst wieder verfolgt werden, wenn das öffentliche Vertrauen in Tiefsee-Bohrungen wiederhergestellt ist», wird Hayward im Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» zitiert. Grundsätzlich sprach er sich aber für eine Fortführung von Tiefseebohrungen aus.

Fähig mit Konsequenzen fertig zu werden

Schätzungen von Fachleuten, wonach der Schaden nach dem Untergang der Bohrinsel «Deepwater Horizon» bis zu 14 Milliarden Dollar betragen könne, bestätigte Hayward nicht. Finanziell werde der Konzern das Unglück überstehen, sagte er. Das Unternehmen sei «durchaus fähig, mit den finanziellen Konsequenzen dieses Ereignisses fertig zu werden». Um über Fragen der Haftung zu sprechen, sei es allerdings noch zu früh.

Für den Ruf des Konzerns bedeute das Unglück eine Herausforderung. Wenn aber anerkannt werde, dass das Unternehmen alles in seiner Kraft Stehende tue, um der betroffenen Region zu helfen, «dann sehe ich sogar die Chance, dass unser Ansehen nach Bewältigung der schwierigen Situation intakt bleiben kann».

ddp/jak

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