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Selbst die Swisscom bunkerte Geld in Steuerparadiesen

Die Ammann-Gruppe steht wegen ihrer Offshoregesellschaften in der Kritik. Allerdings: Solche Konstrukte waren – zumindest in der Vergangenheit – üblich bei Schweizer Konzernen. Das zeigt eine Analyse von 2008.

Die ausländischen Tochtergesellschaften von Schweizer Konzernen.
Die ausländischen Tochtergesellschaften von Schweizer Konzernen.
BZ Grafik/nid; Quelle L'Hebdo, Tax Justice Network
Gemäss einem Steuerexperten gehörten solche Konstrukte früher zum «State of the Art».
Gemäss einem Steuerexperten gehörten solche Konstrukte früher zum «State of the Art».
BZ Grafik/nid; Quelle L'Hebdo, Tax Justice Network
Demnach verfügten die 20 grössten Schweizer Unternehmen, die damals den Börsenindex SMI bildeten, gemeinsam über nicht weniger als 3044 Tochtergesellschaften im Ausland.
Demnach verfügten die 20 grössten Schweizer Unternehmen, die damals den Börsenindex SMI bildeten, gemeinsam über nicht weniger als 3044 Tochtergesellschaften im Ausland.
BZ Grafik/nid; Quelle L'Hebdo, Tax Justice Network
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Die Empörung über die Offshore-Konstrukte des Langenthaler Industriekonzerns Ammann ist gross. Mehrere Hundert Millionen Franken soll die Firma auf die Kanalinsel Jersey und nach Luxemburg transferiert haben, um Steuern zu sparen. Einzelne Politiker forderten bereits den Rücktritt von Bundesrat Johann Schneider-Ammann. Er leitete die Oberaargauer Industriegruppe von 1989 bis 2010 – in einer Zeit also, in der das Unternehmen Gelder offshore anlegte.

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