Zum Hauptinhalt springen

Siemens steht vor Milliardenabschreibung

Eine Neubewertung der Wachstumserwartungen zwingt Siemens zu einem radikalen Schritt: Der Technologiekonzern steht vor einer milliardenschweren Abschreibung.

Eine 1,8 Milliarden Franken schwere Abschreibung steht bevor: Technologiekonzern Siemens.
Eine 1,8 Milliarden Franken schwere Abschreibung steht bevor: Technologiekonzern Siemens.
Keystone

Der Technologiekonzern Siemens steht in seinem Medizintechnik-Geschäft im vierten Geschäftsquartal vor einer Abschreibung von bis zu 1,8 Milliarden Franken.

Hintergrund sei eine Neubewertung mittelfristiger Wachstumserwartungen und langfristiger Marktentwicklungen in der Labordiagnostik, erklärte das Unternehmen am späten Dienstagabend in München.

Siemens hatte 2006 und 2007 die Bayer-Diagnostiksparte sowie die US-Unternehmen DPC und Dade Behring für insgesamt mehr als 14,3 Milliarden Euro übernommen. Über die drohenden Abschreibungen war bereits spekuliert worden. Sie seien nicht zahlungswirksam, erklärte das Unternehmen. Der Jahresausblick bleibe davon unberührt.

SDA/mrs

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch