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Singapore Airlines lässt Dreamliner am Boden

Bei Boeings Langstreckenjet 787 «Dreamliner» sorgen die Triebwerke des britischen Herstellers Rolls-Royce weiter für Probleme.

Da war die Freude gross: Als Singapore im März 20018 den Dreamliner in Empfang nahm.
Da war die Freude gross: Als Singapore im März 20018 den Dreamliner in Empfang nahm.
Reuters

Die Fluggesellschaft Singapore Airlines lässt zwei Maschinen des Typs wegen vorzeitiger Abnutzung der Triebwerksschaufeln vorerst am Boden.

Das Unternehmen hatte in Absprache mit Rolls-Royce die Maschinen der Reihe vorsichtshalber genauer untersucht. Die beiden jetzt ausser Betrieb genommenen Jets in der Langversion 787-10 sollen nun komplett neue Antriebe erhalten, wie Singapore Airlines am Dienstag mitteilte.

Den Angaben zufolge hat Singapore Airlines die Überprüfung all ihrer Jets vom Typ 787-10 inzwischen abgeschlossen. Bis Mittwoch sollen die Untersuchungen auch bei der kürzeren Version 787-9 beendet sein.

Der Ärger mit den vorzeitig alternden Triebwerksschaufeln bei mehr als 100 Exemplaren des Antriebs Trent 1000 hatte Rolls-Royce 2018 zusammen mit anderen Belastungen tief in die roten Zahlen gerissen.

SDA

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