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Skyguide schreibt dank Bundesgeldern 30 Millionen Gewinn

Skyguide hat im letzten Jahr weniger Flüge kontrolliert. Zudem leidet das Unternehmen unter dem starken Franken. Dass man trotzdem den Gewinn steigern konnte, liegt an Abgeltungen des Bundes.

Gewinnsteigerung bei Skyguide: Eine Fluglotsin im Tower des Flughafens Zürich. (4. April 2013)
Gewinnsteigerung bei Skyguide: Eine Fluglotsin im Tower des Flughafens Zürich. (4. April 2013)

Wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise hat die Flugsicherungsfirma Skyguide im vergangenen Jahr 1,8 Prozent weniger Flüge kontrolliert. Die operativen Einnahmen nahmen entsprechend ab. Dank Zahlungen des Bundes konnte Skyguide den Gewinn aber dennoch steigern.

Die Flugsicherungsfirma machte im Jahr 2012 einen Gewinn von 29,9 Millionen Franken, das sind 2 Millionen mehr als im Vorjahr. Dieses Ergebnis liege unter den Erwartungen, teilte Skyguide mit. Angesichts der rückläufigen Zahl der Flüge sei diese Zahl aber befriedigend.

Skyguide leidet unter starkem Franken

Wie schon im Vorjahr litt Skyguide im Jahr 2012 unter dem starken Franken, da die Einnahmen mehrheitlich in Euro erfolgen, die Ausgaben aber in Franken bezahlt werden. Dass Skyguide trotz Krise den Gewinn steigern konnte, lag an Abgeltungen des Bundes, dem Haupteigentümer der Flugsicherungsfirma.

Unzufrieden zeigt sich die Flugsicherung mit dem Fortschritt einer neuen Luftraumorganisation. Zusammen mit Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg und den Niederlanden arbeitet die Schweiz seit Jahren an einem zentraleuropäischen Luftraumblock, dem sogenannten Fabec (Functional Airspace Block Europe Central).

Der Kooperationsprozess der Staaten und Flugsicherungen komme aber nur ungenügend voran, schreibt Skyguide. Dies sei ärgerlich, weil die Kunden richtigerweise auf Neuerungen pochten, um die Leistungsfähigkeit der Flugsicherung zu verbessern. Innovative Projekte seien blockiert.

(SDA)

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