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SNB legt 4,6 Milliarden für Währungsrisiken zurück

Die Nationalbank ändert ihre Regeln zu den Rückstellungen für Währungsreserven. Das soll eine starke Bilanz sichern – auch in Zeiten von tiefen BIP-Zuwachsraten.

Die Rückstelllungen für Währungsreserven sollen von 58,1 Milliarden auf 62,8 Milliarden Franken steigen: Eine Kasse mit Schweizer Banknoten. (Symbolbild)
Die Rückstelllungen für Währungsreserven sollen von 58,1 Milliarden auf 62,8 Milliarden Franken steigen: Eine Kasse mit Schweizer Banknoten. (Symbolbild)
Keystone

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) erhöht die Rückstellungen für Währungsreserven. Neu soll eine jährliche Mindestzuweisung von 8 Prozent vorgenommen werden, wie die SNB heute mitteilte.

Für die Festlegung der jährlichen Zuweisung soll weiterhin das Doppelte des durchschnittlichen nominellen Wirtschaftswachstums der letzten fünf Jahre herangezogen werden, schreibt die SNB weiter.

Da das durchschnittliche nominelle BIP-Wachstum in den letzten fünf Jahren nur 1,9 Prozent betragen hat, kommt für das Geschäftsjahr 2016 der Mindestsatz von 8 Prozent zur Anwendung. Das entspricht einer Zuweisung von 4,6 Milliarden Franken (Vorjahr 1,4 Milliarden Franken). Die Rückstelllungen für Währungsreserven werden dadurch von 58,1 Milliarden auf 62,8 Milliarden Franken steigen.

Provisorisches Jahresergebnis am 9. Januar 2017

Mit der neuen jährlichen Mindestzuweisung werde auch in Perioden mit tiefen nominalen BIP-Zuwachsraten sichergestellt, dass die Rückstellungen ausreichend alimentiert würden und die Bilanz gestärkt werde.

Gemäss Nationalbankgesetz bildet die SNB Rückstellungen, die es erlauben, die Währungsreserven auf der geld- und währungspolitischen Höhe zu halten. Die Zuweisung an die Rückstellungen erfolgt unabhängig vom Jahresresultat. Das provisorische Jahresergebnis der SNB wird am 9. Januar 2017 bekanntgegeben.

SDA/kat

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