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Sonnenernte in der Wüste

Wie Solarstrom aus der Wüste Europa versorgen soll, erfuhren am Mittwoch die hochrangigen Teilnehmer des 4. Klima-Forums in Thun. Bei «Desertec» handelt es sich um das grösste Infrastrukturprojekt aller Zeiten.

Die Sahara-Sonne für ein grünes Europa.
Die Sahara-Sonne für ein grünes Europa.
BZGrafik: Signer/Quelle: Desertec

Sechs Stunden. Diese Zahl lässt Gerhard Knies nicht mehr los. In sechs Stunden schickt die Sonne mehr Energie zur Erde, als die Menschheit in einem Jahr verbraucht. Oder anders ausgedrückt: Ein Prozent der Sahara reicht aus, um die ganze Welt mit Strom zu versorgen. Doch wie lässt sich diese Energie in die Städte bringen, wo sie tatsächlich gebraucht wird? Der Physiker, der vor seiner Pensionierung am deutschen Elektronen-Synchrotron (Desy) forschte, lieferte die Antwort in seinem Wüstenstrom-Konzept «Desertec». Es sieht vor, Europa durch sauberen Solarstrom aus der Wüste Nordafrikas zu versorgen (siehe Grafik).

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