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Spuhlers neue 6800-PS-Lokomotive

Stadler Rail hat eine Rekord-Zahnradlokomotive gebaut. Sie ist um die Hälfte leistungsfähiger als bisher eingesetzte Maschinen und wird in Brasilien zum Einsatz kommen.

Freut sich über das neuste Werk seines Unternehmens: Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail Group. (6. Juni 2012)
Freut sich über das neuste Werk seines Unternehmens: Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail Group. (6. Juni 2012)
Keystone
Die Lok wurde für die Güterstrecke von Sao Paulo zum Hafen von Santos gebaut: Blick auf das Zahnrad. (6. Juni 2012)
Die Lok wurde für die Güterstrecke von Sao Paulo zum Hafen von Santos gebaut: Blick auf das Zahnrad. (6. Juni 2012)
Keystone
Voller Körpereinsatz: Journalisten fotografieren an der Präsentation das Zahnrad. (6. Juni 2012)
Voller Körpereinsatz: Journalisten fotografieren an der Präsentation das Zahnrad. (6. Juni 2012)
Keystone
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Der Schienenfahrzeugbauer Stadler Rail liefert sieben der grössten und stärksten Zahnrad-Lokomotiven nach Brasilien. Heute wurde die «Rekord-Lok» auf dem Stadler-Areal im thurgauischen Bussnang enthüllt. Der Auftrag hat einen Wert von 60 Millionen Franken.

Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler-Rail-Gruppe, zeigte sich stolz, «die stärkste Zahnradlok der Welt gebaut zu haben». Die ersten zwei der 120 Tonnen schweren und 19 Meter langen elektrischen Loks werden in den nächsten Wochen über Basel und Antwerpen nach Brasilien verfrachtet.

Dort kommen sie auf einer Güterstrecke zwischen der Stadt São Paulo und dem Hafen von Santos – dem grössten Hafen Südamerikas – zum Einsatz. Die Bestellerin, das brasilianische Cargounternehmen MRS Logistica S.A., will die Stadler-Loks vor allem für schwere Eisenerzzüge einsetzen.

Steile Rampe mit Zahnstangen

Mit einer Stärke von 6800 PS sind die Lokomotiven um die Hälfte leistungsfähiger als bisher eingesetzte Loks, wie Stadler Rail mitteilte. Zwei zusammengehängte Loks vermögen eine Last von 850 Tonnen auf der relativ steilen Strecke zwischen dem Hafen und São Paulo zu befördern.

Die 1600-Millimeter-Breitspurstrecke weist eine rund 10 Kilometer lange, mit Zahnstangen (System Abt) ausgestattete Rampe auf. Die Steigung beträgt maximal 104 Promille. Beim Abwärtsfahren können die Loks die Bremsenergie umwandeln.

SDA/rbi

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