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Starke Währung macht Hollywood-Stars billig

Brasilianische Werbespots präsentieren sich derzeit als Who-is-Who der grossen Hollywood-Stars. Möglich machts die starke Landeswährung.

Günstig: Sarah Jessica Parker macht Werbung für ein Shoppingcenter in São Paulo.
Günstig: Sarah Jessica Parker macht Werbung für ein Shoppingcenter in São Paulo.
Bloomberg

Sex-and-the-City-Ikone Sarah Jessica Parker verrät derzeit brasilianischen TV-Zuschauern, warum sie gerne im Shoppingcenter Cidade Jardim einkauft, dem neuesten Luxuseinkaufstempel der Millionenmetropole São Paulo. Handfester geht es bei Rambo-Star Sylvester Stallone zu. Er liefert sich im Werbespot in einem Hubschrauber ein Duell mit dem VW-Verkaufsschlager Gol. Und Richard Gere wagt gar, auf Portugiesisch mit handfestem Gringo-Akzent, Haarpflegeprodukte anzupreisen.

«Noch vor einiger Zeit wäre es undenkbar gewesen, einen Hollywood-Star zu bekommen. Nun können wir sie uns nicht bloss leisten, in einigen Fällen sind sie sogar günstiger als unsere brasilianischen Stars», sagt Adriana Cury. Sie leitet die Niederlassung der internationalen Werbeagentur McCann Erickson in São Paulo.

Um 83 Prozent gestiegen

Die Allgegenwart der Stars aus Hollywood hat einen handfesten Grund: Die Aufwertung des brasilianischen Real, der im August ein Neun-Jahres-Hoch erreicht hat. In vier Jahren hat der Real 83 Prozent zum Dollar gewonnen und im laufenden Jahr sind es schon mehr als weitere 9 Prozent.

(Bloomberg)

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