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Sulzers Ölgeschäft läuft wie geschmiert

Der Industriekonzern Sulzer vermeldet für die ersten drei Quartale des Jahres 8,2 Prozent mehr Bestellungen als im Vorjahr. Stark zulegen konnte der Konzern in den Bereichen Öl und Gas.

Mehr Aufträge trotz starkem Franken: Ton Buechner, der Chef von Sulzer, an der Bilanzpressekonferenz in Winterthur (25. Februar 2010)
Mehr Aufträge trotz starkem Franken: Ton Buechner, der Chef von Sulzer, an der Bilanzpressekonferenz in Winterthur (25. Februar 2010)
Keystone

Sulzer verzeichnet in diesem Jahr über Ende September Bestellungseingänge über 2,65 Milliarden Franken, ein Plus von 8,2 Prozent. Bereinigt um Währungseffekte und Übernahmen verdoppelt sich der Anstieg auf 16,5 Prozent.

Besonders stark stieg die Nachfrage nach Serviceleistungen in den Bereichen Öl und Gas, wie Sulzer am Freitag mitteilte. Dort erhöhten sich die Bestellungseingänge um 28,1 Prozent auf 367 Millionen Franken.

Pumpen stagnieren

Dagegen stagnierten die Bestellungen in der wichtigsten Sparte Pumpen mit 1,23 Milliarden Fr. auf dem Niveau des Vorjahres. Dies, obschon die Ende Juli übernommene Cardo Flow Solutions zusätzliche Bestellungen über 67 Millionen Fr. beitrug. Aufgrund der Unsicherheiten an den Finanzmärkten seien Grossaufträge ausgeblieben, hiess es in der Mitteilung als Begründung.

Für das Gesamtjahr erwartet Sulzer nach eigenen Angaben ein zweistelliges Wachstum des bereinigten Bestellungseingangs, jedoch auf tieferem Niveau als in den ersten drei Quartalen. Die negativen Auswirkungen des starken Frankens würden voraussichtlich anhalten, hiess es im Communiqué weiter. Der Konzern sei aufgrund seiner weltweiten Präsenz aber gegen materielle Auswirkungen auf die Rentabilität abgesichert.

Am Markt wurden die Bestellungen und die weiteren Aussichten mit Enttäuschung aufgenommen. Die Sulzer-Aktien verloren bis 10 Uhr 8,7 Prozent auf 94,20 Franken. Der breite Gesamtmarkt gemessen am Swiss Performance Index (SPI) legte derweil um 0,25 Prozent zu.

SDA/rub

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