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Swiss fliegt nicht mehr direkt nach Kiew

«Aus wirtschaftlichen Gründen» bietet die Fluggesellschaft bald keine Direktflüge von Zürich nach Kiew mehr an. Die Route war erst vor wenigen Monaten eingeführt worden.

Trotzdem noch Verbindungen in die Ukraine: Ein Flugzeug der Swiss nach dem Start in Zürich. (Archivbild)
Trotzdem noch Verbindungen in die Ukraine: Ein Flugzeug der Swiss nach dem Start in Zürich. (Archivbild)
Keystone

Die Fluggesellschaft Swiss fliegt ab dem 1. Oktober 2014 nicht mehr direkt von Zürich nach Kiew. Der Entscheid basiere auf wirtschaftlichen Gründen, schreibt Swiss in einer Medienmitteilung. Die Strecke Zürich–Kiew habe sich nicht den Erwartungen entsprechend entwickelt.

Swiss hatte die Direktverbindung Zürich–Kiew mit dem Winterflugplan 2013/2014 eingeführt. Alle betroffenen Swiss-Passagiere könnten ihren Flug gratis stornieren oder auf Partnerfluggesellschaften umbuchen lassen, heisst es. Lufthansa, der Mutterkonzern von Swiss, biete verschiedene Verbindungen aus der Schweiz in die Ukraine an.

Route trotz MH-17-Absturz beibehalten

Nach dem Absturz des Fluges MH 17 hatte Swiss bereits entschieden, die Ostukraine grossräumig zu umfliegen. Davon betroffen war jedoch einzig der Flug Bangkok–Zürich, dessen Route nun südlich der Ukraine über das Schwarze Meer verläuft. Der Flug von Zürich nach Kiew wurde weiterhin normal durchgeführt.

Auch nach dem 1. Oktober wird es weiterhin Flüge mit einer Swiss-Flugnummer von Zürich nach Kiew geben. Diese werden jedoch von der Ukrainian International Airlines durchgeführt. Dass diese Flüge eine Flugnummer der Swiss haben, liegt daran, dass Swiss und die ukrainische Fluggesellschaft ein Codeshare-Abkommen haben.

«Diese Codeshare-Flüge nach Kiew werden weiterhin durchgeführt», sagte Swiss-Sprecherin Sonja Ptassek auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Die Codeshare-Flüge habe es auch schon gegeben, bevor die Swiss die Direktverbindung selbst eingeführt habe.

SDA/fko

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