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Tamedia entlässt in der Westschweiz 24 Journalisten

Die Redaktionen der beiden Westschweizer Zeitungen «24 heures» und «Tribune de Genève» müssen sparen. Grund dafür ist ein Rückgang bei den Anzeigen.

Restrukturierungsmassnahmen bei Tamedia: 24 Personen von den Zeitungen ««24 heures» und «Tribune de Genève» sind betroffen.
Restrukturierungsmassnahmen bei Tamedia: 24 Personen von den Zeitungen ««24 heures» und «Tribune de Genève» sind betroffen.
Archivbild, Keystone

Die Zeitungen «Tribune de Genève» und «24 heures» erlitten 2016 bei den Anzeigen einen Rückgang von 14 Prozent verglichen mit 2015. Deshalb streicht der Medienkonzern Tamedia in der Westschweiz mehrere Stellen. Die Massnahmen seien schwierig, aber unausweichlich, so das Unternehmen.

Betroffen von den Sparmassnahmen sind laut dem Medienunternehmen bei beiden Redaktionen total 24 Personen von insgesamt über 900 Angestellten in der Westschweiz. Die Kantonsregierungen von Genf und der Waadt äusserten in einer gemeinsamen Mitteilung ihre grosse Beunruhigung über die Restrukturierungen in den beiden Redaktionen.

Der Verband der Schweizer Journalistinnen und Journalisten Impressum und die Gewerkschaft Syndicom fordern den Verzicht auf die Entlassungen. Sie erinnern daran, dass Tamedia im Geschäftsjahr 2015 einen Gewinn von 334 Millionen Franken gemacht und seinen Konzernchef Christoph Tonini mit insgesamt 6,1 Millionen Franken entlöhnt habe. Die am Dienstag angekündigten Sparvorhaben auf dem Rücken zweier wichtiger Redaktionen der Romandie sei unnötig und schade der gesamten Gruppe.

SDA/pat

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