Zum Hauptinhalt springen

Thiam erhält von der Credit Suisse rund 30 Millionen Franken

Die CS-Spitze begründet den Rauswurf von Tidjane Thiam mit dem Vertrauensverlust nach der Beschattungsaffäre. Der muss nun schweigen, sonst bekommt er keinen Bonus.

Robert Mayer, Holger Alich, Jorgos Brouzos
Der Beschattungsskandal dürfte auf seinen Bonus drücken: Tidjane Thiam. Foto: Keystone
Der Beschattungsskandal dürfte auf seinen Bonus drücken: Tidjane Thiam. Foto: Keystone

Er wusste wohl, was ihn erwartet. Das Unheil hatte sich über Tage wenn nicht Wochen angekündigt. Als Bankchef Tidjane Thiam am Donnerstagnachmittag den holzvertäfelten Konferenzsaal seiner Bank betrat, wusste er, dass der Verwaltungsrat ihm den Rücktritt nahelegen würde. «Es ist ja nicht so, dass die Dinge gestern vom Himmel gefallen sind», sagt Severin Schwan, Vizepräsident des CS-Verwaltungsrats. «Allen war klar: So geht es nicht weiter.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen