Zum Hauptinhalt springen

Todkranker Kläger akzeptiert tiefere Strafzahlung für Monsanto

Dewayne Johnson will «die Last eines neuen Prozesses» vermeiden und stimmt der Schadenersatzzahlung von Monsanto in der Höhe von 78 Millionen Dollar zu.

Begnügte sich mit einer niedrigeren Entschädigung: Kläger Dewayne Johnson. (Archivbild)
Begnügte sich mit einer niedrigeren Entschädigung: Kläger Dewayne Johnson. (Archivbild)
Josh Edelson, AFP
Johnsons Reaktion auf den Urteilsspruch am 10. August 2018.
Johnsons Reaktion auf den Urteilsspruch am 10. August 2018.
Josh Edelson, Keystone
Zum Einsatz kommt Glyphosat in der Landwirtschaft.
Zum Einsatz kommt Glyphosat in der Landwirtschaft.
Steven Lüdtke, Keystone
1 / 12

Im Glyphosat-Prozess in den USA hat der krebskranke Kläger einer niedrigeren Strafzahlung gegen die Bayer-Tochter Monsanto zugestimmt. Dewayne Johnson willigt laut seiner Anwälte in die Absenkung des Schadenersatzes von 289 auf rund 78 Millionen Dollar ein.

Damit wolle er «die Last eines neuen Prozesses» vermeiden, erklärten seine Anwälte in einem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben an ein Gericht von San Francisco.

Monsanto war im August von einem Geschworenengericht in San Francisco zur Zahlung von 289 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt worden. Glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel wie Roundup und RangerPro hätten «wesentlich» zur Krebserkrankung des früheren Hausmeisters Johnson beigetragen, hiess es zur Begründung. Monsanto habe nicht vor der Gefährlichkeit der Herbizide gewarnt.

Vor anderthalb Wochen lehnte eine Richterin in San Francisco die Forderung der Tochter des deutschen Chemiekonzerns Bayer nach einem neuen Prozess ab. Zugleich erklärte sie aber, der Schadenersatz müsse von 289 Millionen auf 78 Millionen Dollar gesenkt werden. Johnson wurde bis zum 7. Dezember Zeit gegeben, dem zuzustimmen – andernfalls sollte der Schadenersatz in einem neuen Prozess festgelegt werden.

SDA/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch