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Toyota bezahlt eine Milliarde für Rückrufe

Immer wieder musste Toyota in den letzten Jahren fehlerhafte Autos zurückrufen. Mit einem rekordverdächtigen Vergleich will der japanische Autobauer nun die Kunden entschädigen und eine Klage verhindern.

«Die Kunden stehen an erster Stelle»: Toyota-Logo an einer Automesse in Denver. (Archivbild)
«Die Kunden stehen an erster Stelle»: Toyota-Logo an einer Automesse in Denver. (Archivbild)
Keystone

Mit einem milliardenschweren Vergleich will der japanische Automobilkonzern Toyota Hunderte von Gerichtsverfahren wegen technischer Probleme an seinen Fahrzeugen beilegen. Das Unternehmen werde 1,1 Milliarden Dollar (1,004 Milliarden Franken) zurückstellen, um Eigentümer zu entschädigen, deren Fahrzeuge nach mehreren Rückrufaktionen in den vergangenen Jahren erheblich an Wert verloren hatten, teilte Toyota mit.

Die Unterlagen für den Vergleich wurden am Mittwoch bei einem Gericht im kalifornischen Santa Ana eingereicht und müssen noch von einem Bundesrichter genehmigt werden. Es wäre der grösste Vergleich wegen Defekten an Autos in der US-Geschichte, sagte der Anwalt der Kläger, Steve Berman.

Defekte an den Bremsen

Wegen Problemen bei der Beschleunigung und Defekten an den Bremsen hatte Toyota in den vergangenen Jahren immer wieder Autos des Modells Prius in die Werkstätten zurückrufen müssen. Mit dem Vergleich sollen nun Eigentümer entschädigt werden, die nach der Rückrufaktion ihre Autos mit Verlust verkauft hatten. Haltern, die ihre Fahrzeuge noch besitzen, soll eine bessere Garantie eingeräumt werden.

«Wir haben einen Vergleich ausgearbeitet, der die Kunden an erste Stelle setzt und zeigt, dass Toyota zu seinen Autos steht», sagte Toyotas Vizepräsident Christopher Reynolds.

dapd/fko

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