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TV-Kritik: «Wow, das wars dann»

Oswald Grübel nahm gestern bei Roger Schawinski Platz. Der Banker gab eine Anekdote im Fall Adoboli zum Besten, sprach über den möglichen Gang als Zeuge nach London – und nahm des Moderators liebstes Spielzeug auf die Schippe.

«2003 war die Credit Suisse in gleicher Lage»: Oswald Grübel zu Gast im TV-Talk von Roger Schawinski (Screenshot SF1).
«2003 war die Credit Suisse in gleicher Lage»: Oswald Grübel zu Gast im TV-Talk von Roger Schawinski (Screenshot SF1).

Am 15. September 2011 wurde der UBS-Händler Kweku Adoboli in London festgenommen. Er hatte der Bank mit riskanten Wetten einen Verlust von 2,3 Milliarden Dollar eingebrockt. Oswald Grübel erinnert sich bei Schawinski: «Ein paar Tage vorher schaltete ich nach dem Verlassen des Flugzeugs mein Handy wieder ein. Da war eine SMS vom CEO der Investmentbank, ich solle ihn dringend anrufen.» Grübel ahnte es, das verhiess nichts Gutes. «Diesmal brennt es richtig», sagte ihm Carsten Kengeter. «Wie viel ist es? Eine Milliarde?», wollte Grübel von ihm wissen. «Zwei!», hallte es aus New York zurück. «Wow, das wars dann», schildert der «beste Banker der Schweiz» (Schawinski) seine damalige Reaktion. Es war wohl die schwärzeste Stunde seiner Karriere.

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