Zum Hauptinhalt springen

Twitter-Managerexodus geht weiter

Nach dem Betriebsleiter verlässt auch der technische Direktor die US-Internetfirma. Twitter versucht nun die Organisation «zu glätten und abzuflachen».

Die Leitvögel verlassen das Twitter-Nest: Das Twitter-Logo erscheint auf einem Handy-Display an der Börse in New York. (6. November 2013)
Die Leitvögel verlassen das Twitter-Nest: Das Twitter-Logo erscheint auf einem Handy-Display an der Börse in New York. (6. November 2013)
AP Photo/Richard Drew, Keystone

Twitter hat erneut eine Führungskraft verloren. «Nach fünf Jahren habe ich mich entschieden, Twitter zu verlassen und mir eine Auszeit zu nehmen», teilte der bisherige technische Direktor des US-Internetunternehmens, Adam Messinger, am Dienstag über den Kurzbotschaftendienst mit. Genauere Angaben zu seinen Zukunftsplänen machte er nicht.

Auch Twitters Vize-Präsident für Produktmanagement, Josh McFarland, teilte mit, dass er von Twitter zu der Kapitalbeteiligungsgesellschaft Greylock Partners wechseln wolle. Erst vergangenen Monat hatte Twitter-Betriebsleiter Adam Bain, die rechte Hand von Unternehmenschef Jack Dorsey, seinen Weggang von Twitter bekanntgegeben.

Kein Gewinn in zehn Jahren

Das Unternehmen durchlebt gerade schwierige Zeiten. Seit der Gründung vor zehn Jahren hat Twitter noch nie Gewinn gemacht, die Nutzerzahlen steigen nur noch langsam. Ende Oktober wurde die Streichung von neun Prozent aller Stellen weltweit angekündigt – das sind rund 350 Jobs.

Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP erklärte das Unternehmen, Twitter ergreife Schritte, um die Firmenorganisation «zu glätten und abzuflachen». Jeder Geschäftsbereich solle nun Unternehmenschef Dorsey direkt Bericht erstatten.

Im kommenden Jahr will Twitter endlich Gewinne schreiben. Zuletzt hatte es anhaltende Spekulationen über eine Übernahme des Unternehmens gegeben.

AFP/foa

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch