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Vasella erhält auch nach seinem Abgang Millionen

Der Pharmakonzern Novartis hat mit seinem Chef eine geheime Vereinbarung unterzeichnet.

Felix Schaad

Nach fast zwei Jahrzehnten an der Spitze von Novartis verlässt Daniel Vasella Ende Februar das Unternehmen. Als Chef der 1996 zu Novartis fusionierten Sandoz und Ciba-Geigy, die er zu einem der weltweit führenden Pharmakonzerne formte, hat Vasella unbestritten Herausragendes geleistet.

Bekannt wurde der Arzt aus dem Bündnerland indes auch als Abzocker, dessen Bezüge im zweistelligen Millionenbereich einer der Auslöser für die Lancierung der Minder-Initiative waren. Neuen Auftrieb liefert Vasella den Initianten mit einem Vertrag, der ihm als Ausgleich für ein offenbar fünfjähriges Konkurrenzverbot über Jahre weitere Zahlungen in Millionenhöhe zusichert. Novartis sagt, der Vertrag sei Geheimsache und schweigt sowohl zur Vertragsdauer als auch zur Höhe der Zahlungen fürs Nichtstun.

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