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Vincenz – der Banker der Schweizer

Pierin Vincenz bietet den Grossbanken und dem Bundesrat die Stirn. Niemand vertritt die Interessen des Binnenfinanzplatzes so pointiert wie der Raiffeisen-Chef.

Gibt sich so volksnah wie die Bank, die er leitet: Pierin Vincenz an der Bilanzmedienkonferenz der Bank Raiffeisen in Zürich. (2. März 2012)
Gibt sich so volksnah wie die Bank, die er leitet: Pierin Vincenz an der Bilanzmedienkonferenz der Bank Raiffeisen in Zürich. (2. März 2012)
Keystone

«Man hat die Kleinen einfach lieber als die Grossen.» Pierin Vincenz, seit zwölf Jahren Chef der Raiffeisen-Gruppe, kokettiert mit dem legendären Werbeslogan des britischen Kultautos Austin Mini fast so, als hätte er ihn selbst erfunden. Bei jeder Gelegenheit betont der 55-jährige Bündner den «ländlichen und bodenständigen Charakter» seiner Organisation. Selbst mit den kleinsten KMU-Kunden spreche man bei Raiffeisen «auf Augenhöhe». Und das Bild der «Bauernbank mit dem Stallgeruch», das manche Journalisten selber immer wieder gerne Bemühen, nimmt Vincenz als Steilvorlage stets dankbar an, um seine Kernbotschaft der grundsoliden Genossenschaftsbank zu untermauern.

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