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Volkswagen plant riesige Batteriefabrik

In Deutschland soll die Elektromobilität vorangetrieben werden. VW hat Pläne für Milliardeninvestitionen in eine Batteriefabrik. Auch Mercedes plant Ähnliches. Bislang hinkten die deutschen Autobauer bei dem Thema hinterher.

Bei Elektroautos Boden gutmachen: VW will 10 Milliarden Euro in den Bau einer Batteriefabrik investieren.
Bei Elektroautos Boden gutmachen: VW will 10 Milliarden Euro in den Bau einer Batteriefabrik investieren.
Keystone

Der von der Dieselaffäre gebeutelte Volkswagenkonzern blickt wieder nach vorn. Der Autobauer will offenbar eine riesige Batteriefabrik errichten, um beim Thema Elektroautos Boden gutzumachen und der Abhängigkeit von asiatischen Zulieferern zu entkommen. Elektroautos hat VW einige im Angebot, etwa den Kleinstwagen E-up und den E-Golf als reine Stromer, oder auch den Golf und Passat als Hybridwagen. Die Elektromotoren stammen aus eigener Fertigung, nicht aber die Batteriezellen. Sie kommen von Panasonic und werden in Braunschweig zu Batterien zusammengebaut. Panasonic und Toshiba aus Japan, Samsung und LG aus Südkorea oder BYD aus China heissen die weltweit massgeblichen Hersteller von Akkus für Elektroautos, zumeist auf Lithium-Ionen-Basis. Panasonic ist auch der Hauptpartner für den US-Hersteller Tesla beim Bau der gigantischen Batteriefabrik in der Wüste von Nevada. Die dortige «Gigafactory» soll ab 2017 Akkus für das rasante Wachstum von Tesla liefern.

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