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Was hinter dem Börsengang von Sunrise steckt

Der Telecom-Konzern öffnet sich dem Publikum und will über eine Milliarde einnehmen. Der anstehende Besitzerwechsel bei Orange Schweiz könnte aber einen Schatten auf das Vorhaben werfen.

Will noch im Laufe des ersten Halbjahres für eine Bereicherung des Schweizer Börsenzettels sorgen: der Telefonieanbieter Sunrise.
Will noch im Laufe des ersten Halbjahres für eine Bereicherung des Schweizer Börsenzettels sorgen: der Telefonieanbieter Sunrise.
Eddy Risch, Keystone

Noch für das erste Halbjahr kündigt sich ein milliardenschwerer Börsengang in der Schweiz an: Sunrise, die Nummer zwei im heimischen Telecommarkt, will sich dem Publikum öffnen und mit einer Aktienemission mindestens 1,35 Milliarden Franken einnehmen. Wie dem heute Morgen veröffentlichten Communiqué weiter zu entnehmen ist, wird der Sunrise-Eigner, das Londoner Private-Equity-Unternehmen CVC Capital Partners, aber einen «signifikanten» Kapitalanteil behalten und damit grösster Aktionär bleiben. Ob es sich hierbei um eine Mehrheits- oder Minderheitsbeteiligung handelt, stehe zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, sagte Sunrise-Sprecher Markus Werner auf Anfrage. Ein Analyst einer Schweizer Bank, der anonym bleiben wollte, bezeichnete diesen Sachverhalt als «schon ziemlich bemerkenswert».

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