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Weg frei für die grösste Airline der Welt

Die US-Regierung erteilt grünes Licht für die geplante Fusion zwischen American Airlines und US Airways. Der Zusammenschluss wird jedoch nur unter Auflagen genehmigt.

Die Fusionspläne wurden im Februar verkündet: Maschinen der US Airways und American Airlines.
Die Fusionspläne wurden im Februar verkündet: Maschinen der US Airways und American Airlines.
Keystone

Die US-Regierung will nun doch den Zusammenschluss der beiden Fluggesellschaften American Airlines und US Airways zur grössten Airline der Welt erlauben. Das Justizministerium teilte am Dienstag mit, es habe eine Übereinkunft mit den beiden Gesellschaften geschlossen, die das Angebot des entstehenden Anbieters auf Schlüsselflughäfen wie in Washington und anderen grossen Städten reduziere.

Damit scheinen frühere Bedenken, der Zusammenschluss beeinträchtige den örtlichen Wettbewerb unter den kommerziellen Fluglinien, ausgeräumt. Die Übereinkunft muss jetzt noch von einem Bundesgericht abgesegnet werden

Teurere Ticketpreise

Im August hatten das US-Justizministerium und Generalstaatsanwälte aus mehreren US-Staaten Klage gegen den geplanten Zusammenschluss eingereicht. Sie befürchteten negative Auswirkungen auf den Wettbewerb sowie teurere Ticketpreise auf Hunderten Flugrouten rund um die Welt und weniger Dienstleistungen.

American Airlines und US Airways müssen als Konsequenz der jetzt getroffenen Vereinbarung Start- und Landerechte auf grossen Flughäfen wie Washington abtreten. Staatsanwalt Eric Holder sagte, die Übereinkunft gewährleiste mehr Konkurrenz auf Direktflügen und Umsteigeverbindungen in den USA.

Die beiden Fluggesellschaften hatten im Februar ihre Pläne für einen Zusammenschluss im Umfang von elf Milliarden Dollar (rund 8,3 Milliarden Euro) bekannt gegeben. Aus dem Zusammenschluss beider Fluglinien geht nach Angaben des Justizministeriums die grösste Airline der Welt hervor. Zusammen kommen beide täglich auf 6700 Flüge und einen Jahresumsatz von fast 40 Milliarden Dollar (etwa 30 Milliarden Euro).

AFP/mrs

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