Zum Hauptinhalt springen

Wie aus Schutt Gold werden soll

Der frühere Valora-Manager Reto Hartmann leitet ein Unternehmen mit 110 Millionen Franken Wert – und 77 Angestellten. Die Aktien werden an einer kleinen deutschen Börse gehandelt und am Telefon verkauft.

«Wir verkaufen die Aktien erwachsenen Leuten, die selbst entscheiden können»: Reto Hartmann, kurz nach seiner Entlassung bei Valora.
«Wir verkaufen die Aktien erwachsenen Leuten, die selbst entscheiden können»: Reto Hartmann, kurz nach seiner Entlassung bei Valora.
Michael Schneeberger

Goldgräber, Schatzsucher, Alchemisten: Gold fesselt die Menschen seit je. Und alle Versuche, das Edelmetall künstlich herzustellen, sind gescheitert. Da lässt die Aussage eines Unternehmens aufhorchen, es könne aus Schutt Gold gewinnen. Das Geschäftsmodell sieht vor, mittels einer neuen Technologie aus dem Abraum von Goldminen die restlichen Goldpartikel herauszufiltern. Dieses Gold soll geschmolzen, zu Barren gegossen und verkauft werden. Gleichzeitig reinigt die Anlage den Schutt von giftigen Stoffen wie Arsen und Zyanid, die im Bergbau verwendet wurden. Das Prinzip lässt sich laut der Firma auch auf den Aushub von Silber-, Kobalt- und Nickelminen anwenden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.